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Philips Sonicare ProtectiveClean 4500 im Test

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philips sonicare protectiveclean 4500 testDie Sonicare ProtectiveClean 4500 ist eine neue und innovative Schallzahnbürste aus dem Hause Philips. Sie arbeitet mit der patentierten Schalltechnologie, sorgt mit ihren 62.000 Bürstenkopfbewegungen für hervorragende Reinigungsergebnisse und ist mit einem vorteilhaften Drucksensor ausgestattet. Wir haben die Sonicare ausführlich getestet und verraten Ihnen, ob und für wen sich die Schallzahnbürste lohnt.

Weiterführend: Übersicht aller getesten Schallzahnbürsten von Philips

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Verarbeitung & Qualitätseindruck

philips sonicare protectiveclean 4500 details-2Im Handel wird die ProtectiveClean in einem ansprechenden Schwarz und im klassischen Weiß verkauft. In beiden Ausführungen sieht die Sonicare sehr hochwertig aus und liegt zudem hervorragend in der Hand. In unserem Test hat uns der Hersteller Philips mal wieder mit seiner hohen Verarbeitungsqualität überzeugt.

Die Schallzahnbürste besteht hauptsächlich aus Kunststoff, hinterlässt einen wertigen und robusten Eindruck und liegt aufgrund ihrer kompakten Form leicht in der Hand. Dank der verwendeten Materialien ist das Handstück griffig und rutscht beim Putzen nicht. Hier gibt es insgesamt nichts zu beanstanden.

Features & Lieferumfang

philips sonicare protectiveclean 4500 details-3Die Sonicare besitzt im Vergleich zu ihren Vorgängern einige Verbesserungen. Besonders gespannt waren wir auf die Andruckkontrolle, auf die Besitzer einer Schallzahnbürste lange Zeit verzichten mussten. Dank diesem tollen Feature eignet sich die ProtectiveClean bestens für Menschen mit sehr empfindlichen Zahnfleisch. Sobald mit zu viel Druck geputzt wird, gibt die Sonicare ein pulsierendes Geräusch von sich und reduziert die Geschwindigkeit.

Trotz der hohen Putzgeschwindigkeit sind die 62.000 Bürstenkopfbewegungen sehr sanft und schonen sowohl Zähne als auch Zahnfleisch. Dank der Kombination aus Hochgeschwindigkeits- und Seitwärtsbewegungen der Bürste bewirkt die Philips Sonicare eine dynamische Flüssigkeitsströmung. Diese kann tief in die Zwischenräume der Zähne eindringen.

Auch die weiteren Funktionen und Ausstattungsmerkmale können sich sehen lassen! Der bewährte 2-Minuten-Timer ist mit an Bord und dank dem zusätzlichen QuadPace (4 Quadranten Timer) wird jeder Bereich gleich lang geputzt. Die Nutzer haben die Wahl zwischen 2 unterschiedlichen Programmen – „Clean“ für eine intensive, tägliche Reinigung und „White“ zur Entfernung von Verfärbungen. Das zurzeit aktive Programm erkennen die Nutzer an der weiß leuchtenden LED auf dem Handteil. Der W2 Optimal White-Bürstenkopf sorgt klinisch bewiesen für weißere Zähne und dank der BrushSync-Erinnerungsfunktion (ebenfalls eine LED am Handstück) wird der Kopf stets rechtzeitig gewechselt.

Neben dem qualitativ hochwertigen ProtectiveClean-Handstück befinden sich eine optisch passende Ladestation, ein ansprechendes, einfaches Reiseetui und eine OptimalWhite Aufsteckbürste im Lieferumfang. Je nachdem, welche farbliche Ausführung gewählt wurde, sind Ladestation und Reiseetui entweder schwarz oder weiß. Schön wäre unserer Meinung nach noch min. 1 weiterer Bürstenkopf gewesen.

Anwendung

philips sonicare protectiveclean 4500 details-4Das Handstück ist ergonomisch geformt und liegt dank der kompakten Abmessungen und dem hochwertigen Kunststoff leicht und angenehm in der Hand. Die Bedienung ist schnell erlernt – es gibt nur 2 Knöpfe und 2 LEDs. Die Schallzahnbürste lässt sich auf Knopfdruck ein- oder ausschalten. Mit dem zweiten Knopf können die Anwender zwischen den beiden Reinigungsprogrammen Clean und White wählen. Verschiedene Intensitätsstufen gibt es nicht.

Die beiden LEDs informieren die Nutzer rechtzeitig über den Ladezustand des Akkus und die Abnutzung des Bürstenkopfes. Die Bürstenköpfe sollten mindestens alle 3 Monate gewechselt werden. Sobald die LED leuchtet, sollte ein neuer Kopf verwendet werden. Der Wechsel geht leicht von der Hand. Auf eine App oder komplizierte Funktionen hat Philips verzichtet.

Das Standard-Putzprogramm Clean wird den meisten Anwendern vollkommen ausreichend. Den White-Modus benötigt man im Grunde nur, wenn Verfärbungen beseitigt werden sollen. Der Umstieg auf eine leistungsstarke Schallzahnbürste wird oftmals von Problemen in Form von Zahnfleischreitzungen begleitet. Dies kann bei der Sonicare ProtectiveClean nicht passieren, denn der Modellname ist Programm! Die sehr gute und sehr empfindlich eingestellte automatische Andruckkontrolle informiert die Nutzer sofort, wenn sie ihre Zähne mit zu viel Druck reinigen. In unserem Test hat dies hervorragend funktioniert.

Aber: Wir haben uns gefragt, warum bei einer Zahnbürste, bei der die Andruckkontrolle ein Hauptfeature ist, diese nicht standradmäßig aktiviert ist?! Wir waren daher erst leicht irritiert, dass man diese erst aktivieren muss! (Aktivierung: Zahnbürste ins eingesteckte Ladegerät stellen, dann ca. 5 Sek. den An-/Aus-Knopf gedrückt halten bis eine kurze Melodie zu hören ist.)

Der integrierte Timer schaltet die Schallzahnbürste automatisch nach 2 Minuten ab. Ein manuelles Abschalten ist somit nicht nötig. Durch den 4 Quadranten Timer wird jeder Mundbereich genau 30 Sekunden lang gereinigt. Die Anwender bemerken dadurch sofort, wenn sie den Quadranten wechseln müssen und reinigen alle Bereiche gründlich. In unserem Test sind wir sofort mit der Sonicare zurechtgekommen – die Bedienung ist wirklich kinderleicht.

Durch den Lithium-Ionen-Akku muss die Schallzahnbürste deutlich weniger geladen werden als ihre Vorgänger. In unserem Test hielt eine Akkuladung beeindruckende 12 bis 14 Tage bei 2 mal täglichem Putzen und einigem ausprobieren. Eine gut sichtbare Ladezustandsleuchte auf dem Handteil informiert die Nutzer rechtzeitig, wenn der Akku wieder aufgeladen werden muss. Erst leuchtet die LED limettengelb, dann bernsteinfarben und schlussendlich blinkt sie. Die Nutzer werden also schon vorher darauf hingewiesen und können die Bürste rechtzeitig laden. Bei anderen Modellen hatten wir manchmal das Problem, dass der Bürste beim Putzen der Saft ausging.

Während unseres zwei-wöchigen Tests mussten wir die Bürste nur einmal und erst ganz am Ende des Zeitraums laden. Die Aufladung ist in wenigen Stunden erledigt.

Reinigungsleistung

philips sonicare protectiveclean 4500 details-1Mit mehr als 62.000 Bürstenkopfbewegungen in der Minute reinigt die ProtectiveClean um einiges schneller und intensiver als andere günstige Schallzahnbürsten. Durch die hohe Geschwindigkeit der Borstenspitzen und der seitlichen Bewegungen der Aufsteckbüste entsteht eine einzigartige, dynamische Flüssigkeitsströmung. Diese gelangt tief in die Zwischenräume und reinigt jede Stelle im Mund besonders gründlich.

Nachdem wir die Sonicare ProtectiveClean 2 Wochen lang täglich jeweils 4 Minuten lang benutzt haben können wir die durch den Hersteller beworbene hohe Reinigungsleistung definitiv bestätigen. Die 62.000 Schwingungen sind deutlich im Mundraum zu spüren aber nicht unangenehm. Die Zähne fühlen sich nach dem Putzen spürbar sauberer und glatter an. Auch unsere Plaquetabletten bestätigen diesen Eindruck noch mal optisch. Es sind nach dem Putzen so gut wie kleine Plaquerückstände nachweisbar.

Dank der tadellos funktionierenden Andruckkontrolle hatte unsere Testerin mit sehr empfindlichem Zahnfleisch, auch nach intensiver Reinigung keine Probleme mit Reizungen oder Blutungen. Hauptsächlich verwendeten sie den Clean-Modus. Ab und an haben wir aber auch den White-Modus benutzt und nach 2 Wochen scheinen die Zähne unserer Tester tatsächlich etwas weißer zu sein.

Die Philips Sonicare ProtectiveClean 4500 im Test: Das Fazit

Die ProtectiveClean macht ihrem Namen alle Ehre und ist eine der besten Schallzahnbürsten. Sie eignet sich besonders gut für Menschen mit einem empfindlichen Zahnfleisch und alle die eine schnörkellose, hochwertige Schallzahnbürste unter 100€ suchen. Philips stattet die Sonicare nur mit den wichtigsten Funktionen aus und verzichtet auf eine mobile App. Die Bedienung konzentriert sich somit auf das Wesentliche und geht schnell in Fleisch und Blut über.

Die Sonicare lässt sich sehr leicht bedienen, besitzt 2 Putz-Modi und ist mit einem leistungsstarken Akku ausgestattet. Im Test überzeugte die Schallzahnbürste mit einer intensiven und gründlichen Reinigungsleistung und einer tadellos funktionierenden Andruckkontrolle. Im Clean-Modus reinigt die Sonicare ProtectiveClean überaus gründlich – unserer Tester sind von der Reinigungsleistung begeistert! 62.000 Schwingungen und der Optimal White-Bürstenkopf sorgen für eine erstklassiges Sauberkeitsgefühl.

Der hochwertige Akku hält wie versprochen, trotz einer intensiven, täglichen Nutzung 2 Wochen lang durch (knapp 30-Minuten gestoppte Zeit insgesamt).

Auch preislich finden wir die ProtectiveClean gut! Die von uns getestete Variante „4500 (HX6839/28)“ kostet weniger als 100 Euro. Sie kostet damit zwar mehr als bspw. die Oral-B Pulsonic Slim oder die EasyClean von Philips, ist aber von der Qualität und noch mal eine ganze Stufe besser als beide. Eine klare Kaufempfehlung von uns!

Philips Sonicare ProtectiveClean Test
Verarbeitung
Features & Lieferumfang
Anwendung
Reinigungsleistung
Vorteile
ergomisches Design mit einfacher Bedienung
gut funktionierende Andruckkontrolle
hervorragende Reinigungsleistung
gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
Nachteile
teure Bürstenköpfe
Andruckkontrolle muss erst aktiviert werden
4.4

Mögliche Alternativen zur Sonicare ProtectiveClean 4500

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