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Oral-B Genius 9000N im Test

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Oral-B hat mit ihrem Modell Genius 9000N eine aktualisierte Sonderedition ihres Topmodells auf den Markt gebracht. Sie ist ebenso ausgestattet, wie das Modell Genius 9000, kommt aber in einem besonderen Design und zusätzlichem Equipment daher. Folgend testen wir nun für Sie, ob sich die in die 9000N lohnt.

Weiterführend: Aller bisher getesteten Oral-B Produkte.

Videovorstellung von Oral-B Deutschland – youtube.com

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Verarbeitung & Qualitätseindruck

Das Design der Oral-B 9000N ist sehr besonders. Die Farbkombination von Weiß und Roségold wirkt hochwertig und ausgefallen. Schon beim Auspacken der Zahnbürste erkennt man die hochwertige Qualität des Produkts. Eine aufwändige Verpackung verspricht viel.

Das doch etwas voluminöse Handstück liegt gut in der Hand und auch hier ist die Verarbeitung ausgesprochen vielversprechend. Die Gummierung und die sonstigen Materialien verstärken den ersten Eindruck über die hohe Qualität.

Das Reiseetui, über das man die Zahnbürste aufladen kann ist ebenfalls in einem besonderen Design gehalten und macht auch dadurch einen sehr guten Eindruck.

Features & Lieferumfang

Neben klassischem Weiß ist die Zahnbürste in Roségold gehalten und wird mit einem passenden Reiseetui und insgesamt vier Bürstenköpfen geliefert. Das besondere Design ist das, was sie von dem 9000er Modell abhebt.

In ihren Features sind die beiden Premium-Modelle identisch. Sie besitzt alle wichtigen Funktionen, die eine elektrische Zahnbürste mitbringen muss und ist mit interessanten Extrafeatures versehen.

So hat sie einen programmierbaren, multifunktionalen LED-Ring, der einmal um die Oberseite des Handstücks geht. Der sogenannte SmartRing kann in 12 verschiedenen Farben leuchten, während Benutzung oder während des Ladevorgangs und kann über eine entsprechende App eingestellt werden.

Die Oral-B 9000N hat 6 verschiedene Putzmodi und liefert somit für jedes Bedürfnis das richtige Programm: tägliche Reinigung, Sensitiv, Zahnfleisch-Schutz, Aufhellen, Zungenreinigung und Pro-Clean.

Der Bürstenkopf rotiert und oszilliert, zusätzlich pulsiert er und besitzt, wie gängig, über einen 2-Minuten-Timer.

Zusätzlich bringt dieses Premium-Modell eine dreifache Druckkontrolle mit, durch die das Zahnfleisch zuverlässig geschützt ist.

Zusammen mit Ihrer Kamera am Smartphone und der Oral-B-App können Sie sogar die fortschrittliche Positionserkennung nutzen. In der App wird Ihnen sofort angezeigt, welche Stellen Sie übersehen haben, oder welche Sie noch einmal gründlich reinigen sollten.

Auch der Akku der 9000N kann sich sehen lassen. Mit einem modernen Lithium-Ionen-Akku, der über einen Memory-Effect verfügt, hält die Zahnbürste laut Hersteller 10 – 12 Tage durch. Während unseres zweiwöchigen Testes kamen wir exakt auf 10 Tage Akkulaufzeit. Vergleicht man dieses Ergebnis mit älteren Modellen der Oral-B-Familie, ist dies ein sehr guter Wert.

Der Lieferumfang beinhaltet insgesamt vier unterschiedliche Bürstenköpfe, sodass Sie den für sich passenden aussuchen können. Außerdem eine Ladestation mit Stauraum für die Bürstenköpfe und ein hochwertiges Reiseetuis, das Sie auch zum Aufladen der Zahnbürste nutzen können. Durch einen USB-Anschluss am Etui können Sie sogar ihr Handy oder andere Geräte darüber aufladen.

Anwendung

Das etwas größere Handstück liegt dank seiner ergonomischen Form gut in der Hand. Es ist sehr leicht, lässt sich aber dennoch gut fassen. Die Oberseite hat zwei Bedienelemente, die intuitiv zu benutzen sind.

Der obere Knopf ist etwas größer, über diesen wird die Zahnbürste ein- und ausgeschaltet. Der untere Knopf ist zum Auswählen des Putzmodus’. Die Zahnbürste merkt sich den ausgewählten Modus und bei der nächsten Anwendung direkt eingestellt.

Nachdem wir die 9000N zwei Wochen lang getestet haben, empfehlen wir allen Nutzern, die neu im Bereich der elektrischen beziehungsweise Schallzahnbürsten sind, die über einen rotierend pulsierenden, oszillierenden Bürstenkopf verfügen, sich für den Sensitiv- beziehungsweise Zahnfleischschutzmodus zu entscheiden.

Die Genius-Modelle sind nämlich mit einem starken Motor versehen, der kräftig arbeitet und daher auch vergleichsweise relativ laut ist. Durch die hohe Kraft des Motors kam es bei unseren Testern in den ersten Tagen zu leichten Reizungen im Zahnfleisch, weswegen wir gern darauf hinweisen möchten, in jedem Fall auf die Hinweise der Andruckkontrolle zu achten. Der SmartRing leuchtet rot, sollten Sie zu viel Druck ausüben und drosselt dann die Geschwindigkeit der Zahnbürste. Sollten Sie die App nutzen, bekommen Sie auch hier einen Hinweis über zu starkes Andrücken.

Der innovative SmartRing kann leider nicht direkt über das Handstück programmiert werden – hier benötigt man die App. Damit Sie also alle Features und Funktionen der 9000N nutzen können, müssen Sie die kostenfreie App herunterladen und Ihre Zahnbürste synchronisieren.

Dies ist allerdings mit nur geringem Aufwand verbunden und funktioniert ohne Probleme, obwohl die Kombination aus Zahnbürste und App zunächst etwas aufwendig wirkt. Mit dem im Lieferumfang enthaltenden Smartphonehalter können Sie dieses aber auch problemlos am Spiegel befestigen.

Die Positionserkennung per App in Aktion.

Die Verbindung zwischen Zahnbürste und Handy funktioniert via Bluetooth und die App steht kostenfrei in den jeweiligen App-Stores von iOS und Apple zum Download bereit. Die App ist übersichtlich und klar gestaltet und kann so intuitiv bedient werden. Die Bedienung der Zahnbürste wird durch die App erleichtert, da man so viele komfortable Features nutzen kann.

Unter Anderem bietet die App Tipps und Hilfestellungen in Echtzeit und es werden die letzten 30 Putzvorgänge gespeichert. So können die Anwender jederzeit checken, ob die Putzleistung angemessen war oder ob es hier noch etwas zu verbessern gilt.

Um die Positionserkennung zu nutzen, muss das Smartphone am Badezimmerspiegel befestigt werden. Nachdem die Halterung dafür angebracht wurde, kann man in der App die Einrichtung der Positionserkennung beginnen. Dies ist einfach und in mehreren Schritten erklärt.

Dank der Verwendung der Kamera des Smartphones, prüft die App nicht nur Dauer oder die Quadranten, sie prüft tatsächlich, wie gut und dauerhaft auch innerhalb der Quadranten geputzt wurde, so verspricht es der Hersteller.

Leider hat dies in unserer Testphase nicht immer funktioniert. Es kam häufiger zu Abstürzen oder Verbindungsabbrüchen, oft wurde auch der gerade gereinigte Bereich gar nicht richtig erkannt.

Reinigungsleistung

Da die 9000N Zahnbürste zu den Premium-Modellen gehört, sollte hier die Reinigungsleistung schon überzeugend sein.

Die meisten Anwender entscheiden sich sicherlich für das Standardprogramm, Menschen mit empfindlichem Zahnfleisch können hier aber vom Zahnfleischschutz- oder Sensitive Modus profitieren, die auch unsere Tester genutzt haben. Das Standardprogramm oder der ProClean-Modus sind für Nutzer mit empfindlichem Zahnfleisch vor allem am Anfang zu stark.

Der ProClean-Modus reinigt sowohl Zähne als auch Zahnfleisch besonders gründlich und liefert somit sehr gute Ergebnisse. Zusätzlich verfügt die 9000N auch noch über einen Modus zur Zungenreinigung, der Speisereste und Bakterien auf der Zunge entfernen soll.

Die Tages- und Wochenauswertung in der App bietet eine gute Übersicht und kann auch als übersichtliches PDF ausgegeben werden.

Für unsere Tester ist die Anwendung im Sensitive Modus in Kombination mit der Zungenreinigung zum Standard geworden und konnte auch im Ergebnis überzeugen.

Auch im Sensitive-Modus waren die Zähne spürbar und sichtbar gereinigt. Die Kombinationen der entsprechenden Modi, sowie die verschiedenen Bürstenköpfe lieferten eine hohe Putzleistung und ein langfristig gutes Ergebnis.

So ist es beispielsweise möglich zunächst die 2 Minuten des integrierten Timers zur eigentlichen Reinigung der Zähne zu verwenden, im Anschluss die Zunge zu reinigen, die Zähne zu polieren oder gezielt die Zahnfleischkanten reinigen – beinahe wie beim Zahnarzt.

Die Oral-B Genius 9000N im Test: Das Fazit

Mögliche Alternativen zur Genius 9000N

Die Genius 9000N im Preisvergleich

Hinweis: Das hier getestete Zahnbürste wurde uns von Procter & Gamble zur Verfügung gestellt – eine redaktionelle Einflussnahme fand zu keinem Zeitpunkt statt.